31/03/2026

 

Internationale Händel-Festspiele Göttingen starten bald

Unter dem Motto „VERLOCKUNG“ gibt es jede Menge Veranstaltungen.

 

Göttingen) Unter dem vielsagenden Motto „VERLOCKUNG“ gehen die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen an den Start. Vom 14. bis zum 25. Mai an 12 Festspieltagen werden insgesamt 96 Veranstaltungen in und außerhalb der Universitätsstadt auf die Bühnen gebracht werden. Etwa 550 renommierte Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass eines der weltweit ältesten Festivals für barocke Musik erneut einer der kulturellen Höhepunkte in Südniedersachsen sein wird.

„Verlockung wird bei den diesjährigen Festspielen in verschiedenen Formen thematisiert: Bei der Festspieloper Deidamia (Premiere am 15. Mai) erscheint sie als menschlicher Konflikt um Liebe oder Ruhm. Im Messiah (23. Mai) als spirituelle Hoffnung und bei Igor Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten (17. Mai) als gefährliche Täuschung. So zeigen die drei Werke, wie unterschiedlich musikalische Verlockung zwischen Zerstörung, innerer Spannung und Sinnstiftung gestaltet sein kann“, berichtet Intendant Jochen Schäfsmeier während der Programmvorstellung im Februar.

Das Publikum dürfe sich wieder auf Gala- und Kammerkonzerte, eine Festspieloper, ein Oratorium sowie weitere besondere Formate in der Stadt und im Landkreis Göttingen freuen. Zu nennen wären beispielsweise „Händel jazzt!“, „Händel 4 Kids!“ oder „Der rollende Georg“.

Weitere vertiefende Informationen zum umfangreichen Programm und zu den Kartenpreisen sind auf der Festspiel-Homepage www.haendel-festspiele.de hinterlegt.

 Ralf Gießler

 

Die Internationalen Händel-Festspiele starten bald
(Foto: Internationale Händel-Festspiele Göttingen)

 

 

„Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ sorgt für viele Lacher

 Das Junge Theater bringt drittes Stück der Erfolgsserie auf die Bühne.

  

Göttingen) Nach „Achtsam morden“ und „Das Kind in mir will achtsam morden“ bringt das Junge Theater Göttingen (JT) nun ein weiteres Buch aus der Feder von Karsten Dusse auf die Bühne. „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ heißt das jüngste Werk des preisgekrönten Bestsellerautors und Rechtsanwalts aus Essen. In dem fünften Teil seiner Erfolgsserie nimmt der Autor aktuelle Wellnesstrends gehörig auf die Schippe. Zum dritten Mal inszeniert das Junge Theater Stoff aus dieser Reihe und beschert sich und dem Publikum eine gelungene Premiere am 27. März im ausverkauften Haus.

„Die beiden vorherigen Produktionen lockten zusammen über 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in unseren Theatersaal an der Bürgerstraße 15. Grund genug für uns in dieser Spielzeit nochmals nachzulegen, auch wenn es zunächst so nicht geplant war“, bemerkte JT-Pressesprecher Julian Schima nicht ohne Stolz. „Es war noch etwas Luft in der laufenden Saison, und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Diese Bücher sind beliebt, haben ihre Fans und helfen dabei, die Menschen zum Lachen zu bringen. Das Stück wird auch in der nächsten Spielzeit unter neuer Intendanz weiter aufgeführt werden“, ergänzt Noch-JT-Intendant Nico Dietrich.

Doch worum geht es in dem Stück? Björn Diemel, Anwalt und Krimineller, hat schon so einige Menschen auf dem Gewissen. Er versucht seine Lebenslangeweile auf die Reihe zu bekommen und seine Fitness zu verbessern. „Eigentlich schien Diemel, der sich noch immer für einen Staranwalt hält, seine Mitte gefunden zu haben. Doch während er nun innerlich ruht, muss er erkennen, dass er seine körperliche Fitness vernachlässigt hat. Als Unbekannte versuchen, seine Tochter zu entführen, gelingt es ihm nur mit Mühe, die Täter in die Flucht zu schlagen. Ein neuer Fall für seinen Coach Joschka Breitner, der Björn in die Prinzipien bewusster Ernährung einführt. Es eröffnet sich die faszinierende Welt des Heilfastens und der Ernährungsbausteine. Nach ahnt Björn Diemel nicht, wie wunderbar sich Ernährung, Entspannung und das Auflösen von Gewaltfantasien miteinander kombinieren lassen“, heißt es vielversprechend in der Vorankündigung des Stücks.

Um alle Rollen durch verschiedene Darsteller besetzen zu können, bedarf es eigentlich viel mehr als nur die drei vom Jungen Theater. Jens Tramsen spielt gewohnt schräg und toll seine Paraderolle des Anwaltes und Kriminellen Björn Diemel. Nicht minder glänzen Malin Kraft und Fynn Knorr neben ihm auf der Bühne. Knorr muss während der zweistündigen Spielzeit inklusive Pause in neun, Malin Kraft sogar in zehn andere Rollen schlüpfen. Eine klasse Leistung, die beide durch blitzschnelle Kostümwechsel und sprachliche Nuancen unterscheidbar machen. Die schwarze Komödie schreitet sehr zügig mit hohem Spieltempo voran und sorgt für reichlich Lacher. Der oft wiederholte Satz des Therapeuten Joschka Breitner „Schöner Wohnen im alten Körper“ verfügt durchaus über Kultpotential à la Loriot.

Die nächsten Vorstellungen laufen am Donnerstag, 02. und 09. April, sowie am Freitag, den 17. April, jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es wie immer zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse sowie online unter www.junges-theater.de

Ralf Gießler

 

v.l.n.r.: Fynn Knorr, Malin Kraft und Jens Tramsen
(Fotografin: Dorothea Heise)
 
Jens Tramsen mit Malin Kraft
(Fotografin: Dorothea Heise) 
 
Jens Tramsen (Fotografin: Dorothea Heise)
 
v.l.n.r.: Malin Kraft mit Fynn Knorr
(Fotografin: Dorothea Heise) 

 

 

 

 

30/03/2026

 

Jazzfreunde zu Gast in Badenhausen

 Konzert mit Gregor Kilian findet am 17. April statt

 

Badenhausen) Nach Mitteilung von Jazzfreunde-Chef Hans-Peter Lindenberg findet das nächste  Konzert am Freitag, den 17. April, im „Deutschen Haus“, Thüringer Straße 278, in Badenhausen statt. Dort steht ab 19 Uhr die Formation „Gregor Kilian + All Star-Band“ auf der Bühne.

1938 machte Benny Goodman den Jazz mit seinem zur Legende gewordenen Carnegie-Hall-Konzert in New York zur Konzertmusik. Nicht nur seine Bigband, sondern auch Trio- und Quartettbesetzungen brachten die Mengen zum Toben und den Swing vor die ersten Fernsehkameras. „Tauchen Sie also ein in die Ballroom-Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts“, heißt es in der Ankündigung, denn die hat sich die Band auf ihre Fahne geschrieben.

Die Formation besteht aus Gregor Kilian (Klavier), Holger Werner (Klarinette, Saxophon), Matthias Strucken (Vibraphon), Nils Conrad (Schlagzeug) und Inna Vysotska (Gesang). Kilian aus Göttingen ist als Stride-, Swing- und Boogie- Pianist bundesweit bekannt, wie auch als Piano-Duett-Partner des bekannten Joe Pentzlin oder als Pianist der Hamburger Band „Hot Reeds & Rhythm“. Er spielte mit vielen Musikern zusammen, beispielsweise auch mit dem Göttinger Symphonieorchester oder auf dem Traumschiff „Amadea“.

Der Kölner Diplom-Klarinettist und -Saxophonist Holger Werner verfügt über ein abgeschlossenes Jazz- und Klassik-Studium. Er war Mitglied im Joe Wulf Sextett (Gentlemen of Swing), leitete u.a. das German Vintage Jazz Orchestra. In der Kölner Jazz- und Improvisationsszene ist er tief verankert.

Der Kölner Diplom-Vibraphonist Matthias Strucken arbeitet(e) im Rahmen von Workshops und vielen Konzerten mit bekannten Musikern wie David Friedman, Bill Ramsey, Paul Kuhn oder Emil Mangelsdorff, zusammen und war international auf Tour. Strucken leitet mehrere eigene Bands.

Nils Conrad, Jazz-Schlagzeuger aus Kiel, war Schüler der holländischen Schlagzeuglegende Huub Janssen und verfügt über ein breites Spektrum an Stilen. Er ist einer der derzeit erfolgreichsten europäischen Nachwuchsschlagzeuger im Bereich New Orleans, Swing und Boogie Woogie, spielt in diversen Formationen in Norddeutschland sowie in seiner eigenen Band.

Inna Vysotska ist Diplom-Jazz-Sängerin aus Hannover und in der Ukraine geboren. Sie erhielt ab ihrem siebten Lebensjahr Klavier- und Gesangsunterricht. Sie wurde bereits mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf bei Rottler Brillen und Hörgeräte (05522-72727), bei Finzes Deko (05522-507 79588) sowie im „Deutschen Haus“ in Badenhausen erhältlich.

 Jazzfreunde Osterode e.V.

 

Gregor Kilian und All Star-Band
 (Foto: Jazzfreunde Osterode e.V.)
 
 Inna Vysotska auf der Bühne
(Foto: Jazzfreunde Osterode e.V.)

 

 

26/03/2026

 

KWP-Festival 2026: Das Programm steht fest

Der Vorverkauf startet am 01. April

 

Göttingen) Das KWP-Festival kehrt dieses Jahr als traditioneller Abschluss des Göttinger Kultursommers in den Kaiser-Wilhelm-Park zurück. Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Freitag und Samstag, 14. und 15. August 2026, ein vielfältiges Programm aus Indie, Pop, Soul und Rock. In diesem Jahr sind unter anderem dabei: Paula Carolina, Raum27, Blues Pills, Young Gun Silver Fox und Dilla im Stadtwald.

Paula Carolina zählt derzeit zu den auffälligsten Stimmen der deutschsprachigen Pop- und Indie-Szene. Raum27 haben sich mit ihrem energiegeladenen Indie-Pop in kurzer Zeit ein großes Publikum erspielt. Die schwedische Band Blues Pills steht für kraftvollen Bluesrock mit Showcharakter, während das britisch-amerikanische Duo Young Gun Silver Fox modernen Soul und Westcoast-Pop verbindet. Mit Dilla ist zudem eine der derzeit meistbeachteten deutschen Pop-Newcomerinnen im Programm vertreten. Eröffnet wird die Bühne im Wald von aufstrebenden lokalen Künstlerinnen und Künstlern - von Delta Constellations und Shakin Hands Band und den noch zu kürenden Local Heroes 2026.

Vorverkauf startet am 01. April 

Der Vorverkauf beginnt am Mittwoch, 01. April 2026. Tickets sind an allen bekannten Göttinger Vorverkaufsstellen sowie online erhältlich. Während des Festivals ist die Zufahrt durch den Wald für Autos gesperrt. Ein kostenloser Bus-Shuttle fährt dafür von 18.15 Uhr bis 02.00 Uhr im 15-Minuten-Takt zum Festivalgelände. Haltestellen sind Weender Straße West (Carré), Markt, Kornmarkt, Jüdenstraße, Friedrichstraße, Albaniplatz und das Festivalgelände im Kaiser-Wilhelm-Park. Weitere Informationen und Neuigkeiten gibt es unter www.goe.de/kwp.

 Stadt Göttingen

23/03/2026

 

Theater der Nacht: Das ist los vom 27. - 29. März

 „Der Hexenjäger“ und ein dänisches Gastspiel stehen u.a. auf dem Programm

  

Northeim) Musikalisches, Kreatives, Altbewährtes und ein dänisches Gastspiel stehen vom 27. bis zum 29. März im Theater der Nacht auf dem Spielplan. Den Auftakt bestreitet am Freitag, 27. März, ab 16 Uhr im Saloncafé die Liedermacherin Frau Pauli mit ihrem Programm „Lieder & Leben“. Sie schreibt, dichtet und komponiert mit Witz, Herz und Haltung. Der Veranstalter verspricht einen Nachmittag mit klugen Texten, ehrlicher Musik und feinem Humor. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

 

Um 20 Uhr hebt sich am Freitag im Theatersaal der Vorhang für ein Gastspiel vom Sofie Krog Theater aus Dänemark, das bereits mehrfach zu Besuch in Northeim war. Der Comedy-Thriller „The House“ richtet sich in leicht verständlichem Englisch an Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene. Darin erzählen Häuser von Geschehnissen und Erinnerungen derjenigen, die einst in ihren Mauern lebten.

 

Am Samstag, 28. März, wird das Saloncafé zur Schreibwerkstatt für Kinder ab 9 Jahren. Autor Gerd Wolf lädt ab 16 Uhr zu einem kreativen Nachmittag in seine Geschichtensuppenküche ein und zeigt, wie aus Ideen, Fantasie und ein paar geheimen Zutaten spannende Geschichten entstehen. Mit Tipps und kleinen Übungen wird gerührt, probiert und geschrieben. Und wer möchte, kann seine Geschichte am Ende im Theater-Café vorlesen (Workshop gegen Spende).

 

Um 20 Uhr wird am Samstag „Der Hexenjäger“ aufgeführt. Im burlesken, deftig-schrägen Figurenspiel von Elifius Paffrath sieht der gestrenge Magister Melchior von Pauck überall Hexen. Um sie überführen zu können, braucht er Beweise. Unermüdlich folgt er jeder Hexenbesenspur - bis er in Tannrode auf dem Boden der Tatsachen landet.

 

Am Sonntag, 29. März, gibt sich ab 16 Uhr „Der Rattendämon“ für rund 70 Minuten die Ehre. Die Geschichte basiert auf dem japanischen Märchen „Der Junge, der Katzen malte“ von Lafcadio Hearn. Im Mittelpunkt steht der Junge Kenji und seine Lust, Katzen zu malen. Da er für die Arbeit im Reisfeld nicht taugt, wird er in ein Kloster geschickt. Auch hier malt er lieber als den Aufgaben der Mönche nachzukommen, sodass er wieder fortgeschickt wird und in einem verlassenen Kloster landet.

Wie erreichen Sie das Theater der Nacht?

Das Theater befindet sich in der Northeimer Innenstadt, Obere Straße 1, direkt gegenüber der St. Sixti-Kirche. Karten können online über www.theater-der-nacht.de oder telefonisch unter 05551-1414 erworben werden. Ein Hinterlegen der Tickets an der Theaterkasse ist möglich. Direkt vor Ort findet der Verkauf von Karten und Gutscheinen während der Öffnungszeiten des Theaters und des Cafés statt: Freitag bis Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie jeweils eine Stunde vor und nach den Vorstellungen.

 Theater der Nacht

 

 The House (Fotograf: Theater der Nacht)
 
Der Hexenjäger (Fotograf: Theater der Nacht)
 
  
 Der Rattendämon (Fotograf: Theater der Nacht) 

 

 

 

 


 

20/03/2026

 

Ein Harzer Brocken - Kreative Gedichte und Geschichten gesucht

 Ausschreibung des 6. Literaturpreises Harz für Kurzprosa und Lyrik

  

Osterode) Manchmal hat man sich im Leben etwas eingebrockt, vielleicht sogar einen dicken Brocken zu bewältigen. Harte Zeiten sind harte Brocken und manch harter Brocken ist zu schlucken, nicht nur, wenn gemeinerweise etwas in die Suppe gebröckelt wurde. Es kann oft hilfreich sein, sich einer Sache oder Tatsache bröckchenweise anzunehmen, sie nach und nach zu verinnerlichen oder zu erledigen - zum Beispiel, wenn altersbedingt die Kraft eines Menschen Stück um Stück abbröckelt, gleich den Fassaden und Mauern alter Häuser. Man darf auch weiter denken: Politische Systeme können bröckeln, zerfallen, Brocken hinterlassen. Und wer sich für einen Experten hält, kann zwecks Selbstinszenierung brockenweise mit Sprachgebilden um sich werfen. Ein Harzer Brocken kann aber auch einfach ein Gesteinsbrocken sein, zum Glück früherer Bergleute vielleicht mit reichlich Silber durchzogen.

 

Kurzum: Besondere Geschichten und Gedichte Harzer Autoren werden gesucht. Die Themenwahl ist unbedingt frei, weder Brocken noch Bröckchen müssen darin vorkommen. Der Wettbewerb „Literaturpreis Harz“ wird vom Verein Lyrik lebt e.V. gemeinsam mit dem Geest-Verlag ausgeschrieben. Teilnehmen können Autorinnen und Autoren, die im Harz wohnen, gewohnt haben oder sich dem Harz in besonderer Weise verbunden fühlen. Die Preisträgerbeiträge sowie eine Auswahl der besten anderen Beiträge erscheinen zum 01. November 2026 in einer Anthologie im Geest-Verlag.

 

In den Kategorien Erzählungen und Gedichte werden jeweils gesonderte Preise vergeben. Der erste Preis ist mit je 200,00 €, der zweite Preis mit je 100,00 €, der dritte Preis mit je einem Buchpaket im Wert von 50,00 € dotiert. Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, von denen Beiträge in der Anthologie veröffentlicht werden, erhalten ein Freiexemplar der Anthologie. Die Preisverleihung wird vom Regionalverband Harz unterstützt und findet jeweils in einem anderen Harzer Landkreis statt. In diesem Jahr im Landkreis Göttingen, und zwar am 01. November, um 11 Uhr, im Hotel/Restaurant/Theater Harzer Hof (Harzstraße 79, 37412 Scharzfeld). Eingereicht werden können bis zu drei bisher unveröffentlichte Gedichte oder Erzählungen im Umfang von maximal drei Normseiten (je Seite ca. 1.800 Zeichen, Schrift 12, Zeilenabstand 1,5). Auch in ortstypischer Mundart kann gerne geschrieben werden. Die Beiträge sind als E-Mail-Anhang in einer Worddatei, in der nicht der Name der Autorin bzw. des Autors steht, einzureichen.

 

Im Text der E-Mail stehen neben einem kurzen Anschreiben die Titel der eingereichten Texte sowie eine maximal vierzeilige Kurzvita, aus der der Bezug der Autorin bzw. des Autors zum Harz ersichtlich ist, sowie Name und Kontaktdaten. Mit der Einreichung der Texte verbunden ist die Zusicherung, dass die eingereichten Texte selbst verfasst sind, dass sie frei von Rechten Dritter sind und solche Rechte auch nicht verletzen. Ebenfalls verbindet sich mit der Einreichung der Texte das Einverständnis zur Veröffentlichung der Texte in der Anthologie. Ein Honorar für die Veröffentlichung wird nicht entrichtet. Die Jury entscheidet nach eigenem Ermessen sowohl über die Preisvergabe wie auch die Frage der Veröffentlichung einzelner Beiträge. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht in keinem Fall. Eingereichte Texte werden weder vom Verlag noch von den Mitgliedern der Jury archiviert.

 

Die Beiträge sind bis zum 31. Mai 2026 (spätester Einsendetermin) zu senden an die E-Mail-Adresse ausschreibung.harz@geest-verlag.deWeitere Infos siehe unter www.lyrik-lebt.de.Die Autorinnen und Autoren, deren Beiträge in der Anthologie erscheinen, werden im September 2026 benachrichtigt. 

 Renate Riehemann

15/03/2026

 

In der Wartbergschule in Osterode wird jetzt „gesnoezelt“

 Ein neuer Snoezelenraum fördert die Entspannung und Sinneswahrnehmungen

 

Osterode) Kürzlich weihte die Wartbergschule in Osterode am Harz einen ganz besonderen Raum ein. Der sogenannte „Snoezelenraum“ ist eine echte Wohlfühloase. Ein Ort zum Entspannen und Träumen. Er ist ein speziell ausgestatteter, gemütlicher Multifunktionsraum und dient zur Förderung von Entspannung und Sinneswahrnehmung durch verschiedenste Elemente, wie zum Beispiel Duft-, Licht- oder Tonelemente sowie mittels spezieller Möbel. Kurzum: Ein echter Rückzugsort zum Chillen. Der zunächst recht ungewöhnlich klingende Name kommt aus dem Niederländischen und ist eine Kombination der Wörter „snuffelen“ (schnüffeln) und „doezelen“ (dösen). Ein Snoezelenraum baut Ängste ab, steigert das allgemeine Wohlbefinden und kommt in Behinderteneinrichtungen, Kindergärten, Schulen oder Seniorenheimen zum Einsatz. Der Raum selbst sollte so gestaltet sein, dass er eine geborgene Atmosphäre und Sicherheit ausstrahlt. Das gezielt ausgesuchte Angebot „steuere und ordne die Reize, wecke Interesse, rufe Erinnerungen hervor und lenke Beziehungen“, so heißt es. Nach ersten Erfahrungen in den Niederlanden Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde das „Snoezelen“ Ende der 1980er Jahre in Großbritannien und auch in Deutschland eingeführt. Mittlerweile habe sich diese besondere Idee der Entspannung weltweit auf nun über dreißig Nationen ausgebreitet.

Für die Grundausstattung sorgte der Schulträger. Zusätzliche Ausstattung ermöglichte die gemeinsame Spende seitens der KinderSportStiftung am Harz e.V., dem Versicherungskontor Osterode/Sylt sowie der KKT Frölich Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH. Alle drei Institutionen spendierten insgesamt 1.700 Euro für die gute Sache. Nicht zu vergessen der Förderverein der Wartbergschule, der den Kauf eines speziellen Lichtschlauches möglich machte. Dieser kostete in der Anschaffung gut 1.000 Euro, ist sehr robust gehalten und kann in unterschiedlich einstellbaren Farben leuchten. Die Idee zur Einrichtung des Snoezelenraumes hatte Physiotherapeutin Eileen Klapproth. Vorher diente der Raum den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule. „Es wurde ein neuer Fußboden gelegt, ein blickdichter Vorhang für die Fenster angeschafft und die Wände sind frisch gestrichen. Die Umsetzung hat bis zur Einweihung insgesamt etwa eineinhalb bis zwei Jahre gedauert. Die Benutzung ist prima geeignet für Schülerinnen und Schüler, die zum Beispiel wenig sprechen oder sich bewegen können, aber auch für hibbelige Kinder. Er ist natürlich auch für alle anderen nutzbar und ist zudem ein freiwilliges Pausenangebot. In der Regel beträgt die Aufenthaltszeit etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde“, erklärt Förderschulrektor Dirk Pruschke.

Dass der Entspannungsort gut angenommen wird, ist nicht verwunderlich. Es gibt neben Klangschalen, Wassersäulen, die Luftblasen aufsteigen lassen und in verschiedenen Farben leuchten können, auch diverse Liege- und Sitzmöglichkeiten, einen Lichtschlauch, Lichteffekte, einen Sternenhimmel an der Decke und große Spiegel. Der „Renner“ ist ein gemütliches Wasserbett, was auf Musik reagiert. Die Schwingungen abgespielter Lieder überträgt sich direkt auf das Bett. Die Bildungseinrichtung am Wartberg ist nicht die einzige in Osterode, die über einen Snoezelenraum verfügt. Auch die BBS II setzt einen in der Ausbildungsunterstützung bestimmter Berufe ein, wie beispielsweise in der Pflege.

 Ralf Gießler

 

 
 Die Farben der Wasserleuchten sind einstellbar
 (Fotograf: Ralf Gießler)
  
 Ebenso die Farben des Lichtschlauchs
 (Fotograf: Ralf Gießler)
 
  Musikalische Schwingungen werden auf das Wasserbett übertragen
 (Fotograf: Ralf Gießler)

 
 

 




 

13/03/2026

 

Der „Heartbreak Club“ vom Jungen Theater Göttingen begeistert

Die Premiere der 10. Musikshow war ein voller Erfolg

 

Göttingen) „All you need is love“ - keine Emotion wird so oft und gern besungen wie die Liebe. Diese leidenschaftliche Hingabe, verbunden mit einem Schmetterlingsschwarm im Bauch und Herzflattern, wer kennt es nicht? Für das Junge Theater in Göttingen Grund genug für einen ganzen musikalischen Abend unter dem vielversprechenden Namen „Heartbreak Club“. Die 26. ausgewählten Lieder beinhalten alle Spielarten der Liebe. Mal sanft vorgetragen, dann wieder voller Power, laut und schrill: Von Frank Sinatra über Joe Cocker, Echt und Justin Bieber bis hin zu Lady Gaga und Herbert Grönemeyer - für jeden Geschmack ist etwas für die Ohren dabei.

Es ist bereits die 10. Musikshow in 11 Jahren, die in der Bürgerstraße 15 auf die Bühne gebracht wird. Die Premiere war ein voller Erfolg und riss das Publikum von den Stühlen. „Anfangs hatten wir 200 Songs auf unserer Liste, die Auswahl fiel uns nicht so leicht. Am 12. Januar fingen wir mit den Proben an, die Band begann schon etwas früher. Wir möchten unseren Zuschauerinnen und Zuschauern ein Crossover durch die verschiedenen Musik-Genres bieten, keinen Karaoke-Abend“, berichtet Tobias Sosinka, Geschäftsführer vom Jungen Theater und verantwortlich für die Inszenierung sowie Ausstattung.

Je zwei engagierte Solistinnen und Solisten sowie eine eingespielte Band - mehr braucht es nicht für einen tollen Abend voller Musik und Gesang. Ronja Politz, Thyra Uhde, Fynn Knorr und Klemen Orter sieht man den Spaß beim Singen und Vortragen förmlich an. Reich an Tempo und stets voller Hingabe mit viel Gefühl - jede und jeder für sich hat ihren beziehungsweise seinen ganz speziellen, großartigen Moment auf der Bühne. Nicht zu vergessen die Band: Nicht erst seit The Police, Motörhead oder Die Ärzte ist bekannt, dass für einen satten Klang nicht mehr als drei Könner an den Instrumenten (Gitarre, Bass und Schlagzeug) nötig sind. Sebastian Strzys, Marius Prill und Tobias Holtkamp machen ihre Sache richtig gut und sorgen mit dafür, dass die zwei Stunden und 20 Minuten andauernde Show inklusive Pause viel zu schnell vorüber geht. Auf ein überbordendes Bühnenbild wird verzichtet. So ist und bleibt der Blick auf das Wesentliche fokussiert. Das bunte, quirlige Treiben auf den Brettern, die die Welt bedeuten, steht im Mittelpunkt.

„Wenn alles gut läuft und die Show vom Publikum weiterhin gut angenommen wird, kann unser „Heartbreak Club“ ein bis eineinhalb Jahre laufen. Dabei hilft auch der relativ kleine Raum, den wir hier haben. Der Klang lässt sich super mischen“, freut sich Tobias Sosinka über den schönen Erfolg. Die ausverkaufte Premiere war jedenfalls schon einmal ein entsprechender Fingerzeig für die Zukunft. Karten für die folgenden Veranstaltungen gibt es zu den Öffnungszeiten der Theaterkasse und auf www.junges-theater.de. Die nächsten Aufführungen finden am 13. und 28. März jeweils um 20 Uhr statt.

Ralf Gießler

 

v.l.: Klemen Orter, Ronja Politz, Fynn Knorr und Thyra Uhde
 (Fotograf: Peter Heller)
 
v.l.: Fynn Knorr, Ronja Politz, Klemen Orter und Thyra Uhde
 (Fotograf: Peter Heller)
 
Klemen Orter mit Ronja Politz (Fotograf: Peter Heller)
 
v.l.: Ronja Politz mit Fynn Knorr und Thyra Uhde
(Fotograf: Peter Heller) 

 

 

 

 

 

 



 

  (Foto: Brigitte Maniatis)